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Die Zusammenarbeit mit einer Sozialberatung lohnt sich

Ein Fallbeispiel aus unserer Praxis:

Herr P. wendet sich zum dritten Mal an seinen Vorgesetzten und bittet um einen Lohnvorschuss. Es seien zum Jahresende wieder diverse unvorhergesehene Rechnungen ins Haus geflattert. Das sei jetzt aber das letzte Mal, dann laufe alles wieder normal. Ja, das Budget habe er sonst bestens im Griff. Der Vorgesetzte leitet die Anfrage an die Personalabteilung weiter.

Frau N., die Personalverantwortliche wird nach der erneuten Anfrage innert weniger Monate stutzig. Die angefragten Beträge sind zwar gering und jeweils innert Kürze via Lohnabzüge zurück bezahlt, aber dennoch. Irgendwas stimmt doch da nicht und ausserdem wird jedes Mal ein erheblicher administrativer Aufwand für solche Anfragen betrieben. Per Telefon erhält sie von Herrn P. dieselbe Antwort wie der Vorgesetzte. Sie lässt nicht locker, fragt genauer nach. Herr P. weicht aus, antwortet nur knapp. Frau N. erfährt nur wenig mehr.

Frau N. ist bereit, den erneuten Lohnvorschuss zu prüfen unter der Voraussetzung, dass Herr P. ein Gespräch mit der Sozialberaterin führt und mit dieser seine finanzielle Situation und sein Budget überprüft. Das Gespräch ist vertraulich und es ist ihm zusammen mit der Sozialberaterin überlassen, wie viel von der Situation dem Arbeitgeber preis gegeben wird.

Herr P. zögert, möchte diesem Gespräch lieber ausweichen, gibt sich nach einer Weile jedoch einverstanden und vereinbart einen Termin mit der Sozialberaterin.

Herr P. lebt zwar bescheiden und seinen finanziellen Verhältnissen angepasst. Aber Herr P. ist online-spielsüchtig. Wegen seiner Spielsucht haben sich innert kurzer Zeit Schulden in der Höhen von über CHF 50'000.00 aufgestaut. Sämtliche Bankkonten sind überzogen. Der überwiesene Lohn verschwindet im überzogenen Salärkonto. Er hat hohe Kreditkartenschulden, Prämienrückstände bei der Krankenkasse, Steuerschulden und ausserdem Mietausstände. Um die Betreibungen aufzuhalten und finanzielle Löcher zu stopfen, hat er kürzlich einen Konsumkredit von CHF 20'000.00 aufgenommen. Er hat seine Schulden längst nicht mehr im Griff. Alles wächst ihm über den Kopf.

Die Sozialberaterin, stellt mit ihm sicher, dass er nicht mehr spielen kann, vermittelt ihn an eine Suchtberatungs- und Therapiestelle und arbeitet mit ihm einen Sanierungsplan aus. Mit der Hilfe des Arbeitgebers in Form eines zinslosen Darlehens kann Herr P. innert dreier Jahre saniert werden. Voraussetzung sind strenge, an das Darlehen geknüpfte Bedingungen, keine neuen Schulden und absolute Transparenz gegenüber dem Arbeitgeber.

Herr P. ist erleichtert und dankbar, dass der Arbeitgeber ihm die Hilfe der Sozialberaterin vermittelt hat und mit einem Darlehen aushilft. Die Massnahmen haben eine Erleichterung gebracht. Die Loyalität und Dankbarkeit gegenüber seinem Arbeitgeber ist gross.